Alpines Museum der Schweiz

Albert Mountain Award 2026

Die King Albert I Memorial Foundation zeichnet Personen und Organisationen aus, die sich «durch aussergewöhnliche und nachhaltige Leistungen im Zusammenhang mit den Bergen der Welt verdient gemacht haben». Der Award wurde bisher 59 Mal an unterschiedliche Persönlichkeiten aus Alpinismus, Geografie und Geologie, Literatur, Fotografie oder Höhenmedizin verliehen. 

Teil der Verleihung ist in diesem Jahr erstmals die Auszeichnung Mountain Protection Award der Union Internationale des Associations d’Alpinisme (UIAA).

 

Programm Öffentliche Preisverleihung 23. Oktober 2026:

13.30 – 15.45 Uhr
Award Winners' Talk: Die Preisträger:innen 2026 im Gespräch sowie Videopräsentationen der Preisträger:innen des Mountain Protection Award, UIAA

15.45 – 16.45 Uhr
Apéro mit Spezialitäten aus den Ländern der Award Winners

17 – 18.45 Uhr
Albert Mountain Award Ceremony 2026 und Preisverleihung Mountain Protection Awards der UIAA
 

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Die Gewinner:innen 2026

Marion Poitevin, 1985 in Nancy (Frankreich) geboren, ist Alpinistin, Hochgebirgsführerin und Bergretterin. Als erste Frau trat sie 2008 der Groupe militaire de haute montagne bei, wurde 2012 Ausbilderin an der École militaire de haute montagne und integrierte 2016 eine Einheit der CRS Montagne. Damit erschloss sie neue Wege in Institutionen, die historisch stark männlich geprägt sind. Durch ihr operatives Engagement, ihre Ausbildung und ihre umfangreiche Praxiserfahrung prägte sie die Rolle von Frauen in der Bergrettung und im Hochgebirge nachhaltig mit. 

Gela Mtivlishvili, ist georgischer Journalist und 1983 in Gurjaani geboren. 2016 gründete er die staatlich unabhängige Webplattform «Mountain Stories / Mtisambebi», die den Menschen im georgischen Berggebiet eine Stimme verleiht. Seit zehn Jahren berichten Gela Mtivlishvili und sein Team unbeirrt über die schwierigen Lebensrealitäten der Menschen in den Bergen: über wachsende Naturgefahren, fehlende Infrastruktur und den langen Weg zu sozialer Gerechtigkeit und kultureller Anerkennung. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Achtung der Menschenrechte und stärken die Identität und Resilienz der georgischen Bergbevölkerung. 

Robert Bösch, geboren 1954 in Schlieren bei Zürich, ist diplomierter Geograph, Bergführer und berufener Fotograf. Mit seinen Fotos, Reportagen und Bildbänden zum Bergsteigen, Klettern, Extremalpinismus und umfassenden Themen von Berg und Natur setzte er immer wieder neue Massstäbe.  

Günter Schmudlach ist 1964 in Wattwil geboren und hat als ausgebildeter Elektroingenieur ETH und vor allem als passionierter Skitourengänger die Web-Plattform skitourenguru.com entwickelt und aufgebaut. Das digitale Skitouren-Planungstool beurteilt täglich rund 13'000 Ski- und Snowboardrouten im ganzen Alpenraum und legt mit einem Ampelsystem ein Lawinenrisiko für jeden Routenabschnitt fest. Die Plattform trägt entscheidend zur Risikoabwägung und Vermeidung von Lawinenunfällen und dadurch zur Verbesserung der Sicherheit im Bergsport bei.