Rasant schmelzende Eismassen, boomender Tourismus, wachsende Müllberge, Wege zu einer indigenen Identität – und eine Weltlage, die die Insel wie nie zuvor ins Zentrum des Interesses rückt. Grönlands Wandel ist heftig, ungestüm und widersprüchlich. Doch wie sehen das die Menschen dort? Und was lernen wir daraus über die Welt, in der wir leben? Wie gehen wir mit Dilemmas und Widersprüchen um?
Filmische Ausstellung mit Grönland-Sound
Raumgreifende Projektionen stehen rund dreissig Interviews gegenüber, in denen Menschen, die in Grönland leben – vom Fischer über die Schauspielerin, von der Politikerin zum Flughafenmanager, zum Studenten, zum Jäger und zur Influencerin – ihre Erfahrungen und ihre persönliche Sicht auf Grönland teilen. Über Kopfhörer wählen Sie als Besucher:in selbst, welchen Stimmen sie sich zuwenden möchten. Die Ausstellung verzichtet auf Kommentare und Bewertungen. «Facts & Figures» finden sich konzentriert in einem eigenen Raum – und im begleitenden Magazin. Der Ausklang ist der lebendigen grönländischen Musikszene gewidmet. Tanzen erlaubt!
Die Ausstellung wird vom 19. Juni bis 11. Oktober 2026 im Frankfurter Kunstverein gezeigt.